DIE PSYCHOTHERAPIE,
wie sie in den unterschiedlichen Schulen und Instituten gelehrt wird, unterscheide ich von
DEM PSYCHOTHERAPEUTISCHEN,
das gelebt und praktiziert wird. Für die Ausbildung, zum Erwerb von therapeutischem Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, sowie für die berufspolitische Anerkennung, inklusive Praxisbewilligung, ist das Absolvieren einer oder mehrerer, sich ergänzender Lehrgänge in Psychotherapie sinnvoll und unumgänglich. Durch das nie endende Lernen und die stetige Auseinandersetzung mit dem Erlernten, mit dem Leben an sich, mit den gesetzlichen Bestimmungen und den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen entwickelt sich DAS PSYCHOTHERAPEUTISCHE stetig weiter, wird individuell, einzigartig, kreativ und je länger je weniger einer Schule verpflichtet.
Die Methoden DER PSYCHOTHERAPIE lernte ich an folgenden Schulen kennen:
aus integrativer, gestalttherapeutischer Sicht am „Fritz Perls Institut“ (FPI) in Deutschland und der Schweiz,
aus einer systemischen Perspektive am „Zentrum für systemische Beratung und Therapie“ (ZSB) in Bern.
Bei Luise Reddemann erlebte ich die Bearbeitung traumatischer Erlebnisse mittels imaginativer Techniken.
An den Psychoanalytischen Seminaren von Luzern und Zürich mache ich mich mit tiefenpsychologischen, überwiegend an Freud und Lacan orientierten Sichtweisen vertraut.
Beschreibung der bekanntesten therapeutischen Schulen und ihrer Vertreterinnen und Vertreter in der Zentralschweiz finden Sie unter www.verband-vpz.ch.
Meine Art DAS PSYCHOTHERAPEUTISCHE
zu praktizieren ist inspiriert von vielen Menschen, die ich in meinem Leben als Krankenschwester / Pflegefachfrau und seit mehr als zehn Jahren als Psychologin und Psychotherapeutin getroffen habe.
Ohne meine eigenen Therapieerfahrungen bei Hannah Marquis in Basel, meinem ersten Vorbild, wäre ich vermutlich nicht auf die Idee gekommen, selbst Psychotherapeutin zu werden.
Bei Martha Schwander, Psychotherapeutin und Supervisorin in Luzern, habe ich viel Handwerk gelernt. Mittels imaginativer Techniken sich selber Trost und Sicherheit zu geben, ist für mich ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit geworden.
Die Gespräche mit meinem Mann Christian Geiger, seinerseits Psychotherapeut und Psychoanalytiker, regen mich zu neuen Erkenntnissen an und eröffnen mir Wege zu den tiefenpsychologischen Ansätzen.
Ausserdem bewegt, inspiriert und verändert mich natürlich auch das Gedankengut vieler Bücher, von der Fachliteratur bis zur Belletristik.
Durch die Mutterschaft bin ich noch einmal ganz anders gefordert, inspiriert und bereichert.
ARBEITSWEISE
Auch wenn ich von meinem Ansatz her gerne prozessorientiert arbeite, d.h. meiner Intuition und dem nahe Liegenden folge und mich an den Phänomenen der Sprache, Mimik und Gestik oder an anderen Gegebenheiten orientiere, achte ich darauf, das gemeinsam erarbeitete Ziel der Behandlung nicht aus den Augen zu verlieren. Regelmässige Standortbestimmungen unterstützen uns dabei.
Neben dem Erarbeiten konkreter Lösungen für anstehende Aufgaben in allen Lebensbereichen, spanne ich den Bogen des Verstehenwollens gerne etwas weiter und beziehe dabei auch Sinn-, Werte- und Glaubensfragen mit ein.
Symptome verstehe ich als -manchmal drastische- Hinweise darauf, dass Entwicklung blockiert ist und sie sich längst gegen das eigene Selbst gerichtet hat. Das Symptom lenkt vom eigentlich zugrundeliegenden Thema ab. Es dient somit gleichzeitig der Offenbarung und der Verdeckung des Konflikts. Deshalb arbeite ich nur begrenzt an den Symptomen. Bei einseitig symptomorientierter Arbeit müssen wir mit nur kurz anhaltenden Erfolgen und/oder einer Symptomverschiebung rechnen.
ARBEIT IN DEN RÄUMEN DER NATUR
Hinauszugehen verändert unseren Bezug zueinander. Die Diade der therapeutischen Beziehung wird ergänzt durch das Dritte einer komplexen Umgebung. Die Natur -Ihre eigene und die uns umgebende- ist weder gut noch schlecht. Die uns umgebende Natur intensiviert, schwächt ab oder gleicht aus. Sie unterstützt, erfrischt, fördert, tut uns wohl. Sie wirft Fragen auf, beunruhigt, ängstigt oder verwirrt. Auf jeden Fall öffnet sie den Raum, mal als Spiegel, als Sinnbild oder als Brücke.
Für die psychotherapeutische Arbeit in und mit der Natur steht uns eine Auswahl konkreter Plätze zur Verfügung. Diese bieten die notwendige Sicherheit und Klarheit, um sich Selbst in und mit der Natur und um Schutz, Geborgenheit und Trost zu erfahren.
Bevor wir uns für einen dieser Aussenräume entscheiden, setzen wir uns mit Ihren bisherigen Naturerfahrungen auseinander und bereiten uns auf die Aussenarbeit vor.
ARBEIT IM PRAXISRAUM
Wir beginnen unsere Zusammenarbeit immer in meinem Praxisraum. Er gibt Schutz und erleichtert das gegenseitige Kennenlernen und den Anfang des therapeutischen Prozesses. Es gibt überhaupt keine Verpflichtung hinaus zu gehen. Die Therapie kann genauso gut drinnen stattfinden. Sie entspricht dem klassischen Setting der Psychotherapie. Drinnen zu arbeiten liegt mir genauso wie die Arbeit draussen und ist unter Umständen, abhängig von Ihrer und meiner Verfassung, dem Thema oder dem Wetter sogar der Srbeit draussen vorzuziehen. Auch in meiner Praxis steht uns eine grosse Auswahl an Natur-Materialien zur Verdeutlichung und Symbolisierung zur Verfügung.
BEHANDLUNGSSCHWERPUNKTE
Ich arbeite gerne mit unterschiedlichen Fragestellungen. In meiner bisherigen Tätigkeit begegneten mir gehäuft Probleme, die sich aus immer wiederkehrenden Mustern ergeben, wie bspw. bei akzentuierten Persönlichkeitszügen und Persönlichkeitsstörungen; aber auch Burnout und Depression; Suchterkrankungen, Magersucht und Substanzmittelabhängigkeiten; Krisen in jedem Alter, häufig in der Lebensmitte; Traumatisierungen, auch sexuellen Gewalterlebnissen; Fragestellungen rund ums Erwachsenwerden.
All diese Themen verbinde ich gerne mit der Sinnfrage unseres Daseins.
SCHWEIGEPFLICHT
Unser Berufsstand untersteht der gesetzlichen Schweigepflicht, d.h. es ist uns ohne Ihre Einwilligung nicht erlaubt einer Drittperson Auskunft zu geben, nicht einmal darüber, ob Sie in Behandlung sind oder nicht.
QUALITÄTSSICHERUNG
Ihre Rückmeldungen und Ihr – erneuter - Auftrag sind zusammen mit regelmässiger/m
- Supervision bei Herrn Dr. med. Daniel Krähenbühl, Psychiater und Psychotherapeut in Luzern
- Intervision mit Frau Prof. Elke Brusa, Dozentin an der Hochschule für Soziale Arbeit Luzern
- Coaching bei Jürg Schär, Institut Wakonda, Bern Liebefeld
verbunden mit einer konstanten Selbstprüfung die Qualitätssicherungen meiner Arbeit.
ZAHLUNGSMODUS
Grundsätzlich wünsche ich mir Barzahlung -gegen Quittung- bei jedem Treffen. Auf Wunsch stelle ich aber auch Rechnung per Ende Monat. Meine Leistungen sind von den Zusatzversicherern anerkannt. Bitte erkundigen Sie sich, wieviel Ihre Kasse Ihnen rückerstattet.
PSYCHOLOGISCHE BERATUNG, PSYCHOTHERAPIE, SELBSTERFAHRUNG und SUPERVISION
Mit PSYCHOLOGISCHER BERATUNG meine ich vor allem Behandlungssequenzen mit einer oder wenigen Sitzungen, bei einer eher klar umrissenen Fragestellung. PSYCHOTHERAPIE ist für mich die gemeinsame prozessorientierte Arbeit über einen längeren Zeitraum hinweg, bei manchmal weniger klar einzugrenzenden, sich wiederholenden Schwierigkeiten, häufig verbunden mit einem deutlichen Leidensdruck. SELBSTERFAHRUNG ist mein psychotherapeutisches Angebot für selbst therapeutisch tätige Personen. Zur gemeinsamen Reflexion Ihrer Arbeit in einem sozialen Bereich biete ich auch SUPERVISIONEN an.
SETTING
Die erste Kontaktaufnahme erfolgt telefonisch oder per Email. Nach Wunsch arbeite ich mit Ihnen als Einzelperson ungefähr ab dem 17. Lebensjahr, mit Paaren, Familien oder Teams. Bei einem Auftrag mit mehr als drei Beteiligten bespreche ich mit Ihnen die Möglichkeit, mit einer zusätzlichen Fachperson zusammenzuarbeiten. Drinnen wie draussen häufig mit dabei ist BALU, ein achtjähriger Schäfermischling mit viel Erfahrung als Therapiehund.
Unsere Zusammenarbeit kann einmalig, bei Bedarf oder regelmässig sein. Wichtig ist mir, das für Sie Passende zu finden. Für das Zustandekommen eines therapeutischen Prozesses ist es jedoch notwendig, sich über einen Zeitraum von einigen Wochen oder Monaten hinweg regelmässig, d.h. wöchentlich oder mindestens vierzehntäglich zu treffen.
Für eine Sitzung im Freien nehmen wir uns in der Regel zwei Stunden Zeit. Eine Einzelsitzung in der Praxis dauert eine Stunde.
Am angenehmsten ist für mich Barzahlung bei jedem Treffen. Auf Wunsch stelle ich aber auch gerne monatliche Rechnungen.
ARBEITSRÄUME
NATURRÄUME zu allen vier Jahreszeiten
In Ebikon, Luzern und der näheren Agglomeration stehen uns verschiedene, mir sehr vertraute Naturräume zur Verfügung. Gemeinsam wählen wir den für Sie und Ihr aktuelles Thema passenden Raum aus.
INNENRAUM
Als Innenraum steht uns ein gartennaher Praxisraum in Ebikon zur Verfügung. Die entsprechenden Bilder finden Sie weiter unten.
ARBEITSWEISE
Informationen dazu finden Sie unter PSYCHOTHERAPIE.
Eine zweistündige Einzeltherapiesequenz im Freien kostet Fr. 250.-
Einzelsitzungen in der Praxis kosten Fr. 150.-/ h
Bei jeder weiteren Person erhöhen sich beide Beträge um Fr. 30.-.
Zusätzliche Telefongespräche kosten Fr. 10.-/ 5'.
Meine Dienstleistungen sind bei den Zusatzversicherungen anerkannt, wobei die Höhe der Beiträge bei den verschiedenen Kassen sehr unterschiedlich ist.
Am angenehmsten für mich ist die Barzahlung - gegen Quittung - bei jeder Sitzung. Auf Wunsch stelle ich aber auch gerne monatlich Rechnung.
Im Verhinderungsfalle gilt die 24-Stundenregel.
BIOGRAFIE
- 1961 geboren, wachse ich an verschiedenen Orten der Deutschschweiz auf, lebe zwanzig Jahre in Basel und arbeite fast ebenso lange als Krankenschwester / Pflegefachfrau.
- 1991-1993 hole ich die eidgenössische Matura nach und studiere von
- 1993-1998 an der Universität Bern allgemeine und klinische Psychologie, Psychopathologie. Schliesse mit dem Lizentiat ab.
- 1999 kommt Tochter Laura zur Welt und wir ziehen von Basel nach Luzern.
- 2000-2007 arbeite ich als Psychologin und Psychotherapeutin im Drogentherapeutischen Ambulatorium Luzern.
- 2007 werde ich Fachpsychologin für Psychotherapie FSP und erwerbe die kantonale Praxisbewilligung zur selbständigen Ausübung von Psychotherapie.
- 2007-2011 arbeite ich delegiert und zu einem kleinen Teil selbständig in der psychologisch-psychiatrischen Praxisgemeinschaft von Dr. med. Daniel Krähenbühl, FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, am Mühlenplatz 10 in Luzern.
- Seit Oktober 2011 bin ich selbständige Psychotherapeutin in eigener Praxis in Ebikon und arbeite sowohl draussen -in den Räumen der Natur- wie auch drinnen.
VERNETZUNG
Ich vernetze mich gerne mit Menschen. Mit Menschen, die ihren eigenen Weg suchen, mit Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, mit Menschen, die ungewöhnliche Gedanken entwickeln, ihrem Herzen folgen und dafür manchmal Einiges in Kauf zu nehmen bereit sind. Menschen, die meditieren, singen, trommeln, sich bewegen, mit dem Körper arbeiten und auch in der Natur tätig sind. Menschen, die in ihrer Arbeit das Körperliche, das Psychische und das Seelische einbeziehen und damit Therapeutisches in einem weiten Sinne anbieten. Dafür gibt es keine offizielle Vereinigung. Es ist ein loses Netz, das sich sorgsam spannt, weiter entwickelt und langsam dichter wird.
MITGLIEDSCHAFTEN
Wie in Mani Matters Lied „Mir hei e Verein“ tue ich mich manchmal mit Mitgliedschaften schwer, trotzdem will ich hier einige beim Namen nennen: Föderation der Schweizer Psychologen und Psychologinnen (FSP), Verband der Innerschweizer Psychologen und Psychologinnen (VIPP), Psychoanalytisches Seminar Luzern (PSL), Grüne Partei Schweiz und Luzern, WWF, Amnesty International, Greenpeace, Helvetas, Unicef etc.
Manuela Bleichenbacher Geiger
6030 Ebikon
T 041 410 08 57
M 079 777 13 36
info@mb-psychotherapie.ch
www.mb-psychotherapie.ch